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Der Personal-Computer

Wer die Grundlagen über den Rechner (PC) erfahren möchte, der ist hier richtig! Hallo erstmal...

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Nätürlich sieht jeder Computer ein wenig anders aus. Aktuelle Tower (Standrechner) entsprechen in etwa dem, was anhand eines etwas älteren Gerätes, hier nun beschrieben wird.

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Hartgesottene PC-Freaks würden natürlich über den hier beschriebenen Beispielrechner lachen. Dies soll Euch ja auch nur die Grundlagen vermitteln und die evt. erwähnten Daten (zur Leistung der Bauteile) sind relativ irrelevant. Wichtig dabei ist, wo man diese Daten findet.

Zunächst besteht ein sogenannter "Stand-PC" in seiner Gesamtheit, im Groben aus:

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- Tower (Stand-PC) mit CD- o. DVD-Laufwerk.

- Tastatur.

- Monitor.

Als Prepherie (der Zubehör) gelten:

- Maus (oft als Standard schon mitgeliefert)

- Joystick o. Joypad, für PC-Spiele (wer mag).

- Drucker (Drucker, Scanner, Fax und Kopierer gibt es auch schon seit längerem als 4-in-1-Gerät)

- (W-) LAN-Box (u. a. DSL) oder ISDN-Box für das Internet, genannt Modem!

- Desktop-Lautsprecher (oder gleich Stereoanlage!)

- Internet-Kamera

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Damit wäre schon eine ausreichend gute Ausstattung für den Heimbedarf zusammen.

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Manche Leute kennen den Umgang mit dem PC nur über Tastatur, andere hassen eher diese und bedienen den PC fast ausschließlich mit der Maus.

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Widerum anderen ist es egal und sie nutzen alle Eingabe-Möglichkeiten. In manchen Fällen kommt man ja auch nicht umhin.

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Das Zerlegen eines PC´s, oder sogenannter Rechners, ist oft mit nur wenigen Werkzeugen möglich.

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Oft genügt in der Regel ein Kreuzschraubendreher, ein mittlerer Schraubendreher und ein paar Latex-Handschuhe.

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Meistens findet man die ersten Schrauben an der Rückseite des Gerätegehäuses.

Häufig sind es 4 Schrauben, je 2 links und rechts.

Manchmal sind es aber auch Schiebe-Griffmulden oder ähnliches, die die Gehäuseöffnung ermöglichen. Oder es ist ein kompakter Blechdeckel, dann wieder nur ein Seitenblech was weg muss, um den Eingriff zu ermöglichen. Hin und wieder hält eine einzelne Schraube das Dach-Blech des Rechners und man kommt erst dann an die Seitenteile, wenn das obere Blech entfernt wurde. Wenn man Pech hat, gibt es darunter noch mehr Schrauben... :-)

Der oben abgebildete PC wird unser Beispiel sein.

Bevor jetzt jemand drauf los bastelt, sollten folgende Dinge beachtet werden:

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- Die Festplatten vertragen keine Schläge! Im Inneren liegen die Leseköpfe auf den Datenscheiben. Wer den Rechner umfallen lässt oder tritt, kann Schaden damit anrichten. Die Leseköpfe können die Startdaten durch ihr Aufschlagen beschädigen und die Festlatte "hängt am Ende fest", also startet dann nicht mehr.

Andererseits hatte ich aber auch schon alte Festplatten, die einen leichten "Backs" für den Start des Betriebssystems benötigten.

Anschließend sollten die Daten dann ganz schnell auf einem anderen Datenträger gesichert werden!

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- Anschlusskontakte (oft goldfarbig) sind sehr empfindlich gegenüber Fingerschweiß! Es dauert zwar eine Weile, bis sich "Verrottung" einstellt, aber sie kommt dann irgendwann. Es empfielt sich also grundsätzlich und bei allem, solche Kontakte sauber zu halten und ggf. auch von andereweitigen Oxyden oder Staub vorsichtig zu befreien. Ein Baumwoll-Lappen und reiner Alkohol können helfen. Wenn kein Strom geleitet werden kann, fällt das jeweils angeschlossene, vielleicht auch gesteckte, Gerät aus, oder funktioniert nur teilweise!

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- Menschen können sich elektrisch aufladen und beim entladen Elektronik-Bausteine beschädigen! Tragen von Latexhandschuhen hat noch nie geschadet.

Aber man kann sich kurz vor der Berührung der Teile auch entladen, z. Bsp. an einer Heizung oder an manchen Türgriffen.

Latex-Handschuhe sind besser! Sie bieten neben der Isolierung zudem das Feingefühl für die Arbeit.

Hier nun der geöffnetete PC, links ist die Rückseite und rechts die Vorderfront. Wir schauen so gesehen von seiner linken Seite in ihn hinein.

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Oben links im Rechner ist das Netzteil (der graue Blechkasten mit Lüftungsschlitzen an der Unterseite). Darunter das Main- o. Motherboard, also die "Basis-Platine" sozusagen (das grüne Ding).

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Rechts oben sind die Schächte für CD- bzw. DVD-Geräte, die aber auch anderweitig nutzbar sind.

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In diesem PC befindet sich ganz oben rechts ein CD-ROM (ich glaube ROM bedeutet: Read Only Media, also zumindest ist dort kein sogenannter "Brenner" eingebaut. DVD-Blueray-Multinorm-Doublelayer wäre wohl gerade aktuell) Dies macht von den Anschlüssen her aber keinen Unterschied.

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Darunter, also fast Mitte rechts, sind in diesem Fall 2 Festplatten in den Schächten zu sehen (schwarz), wobei man das darüber eingebaute 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk kaum erkennen kann.

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Die bunten Kabel mit Steckern, die aus dem Netzteil kommen, versorgen die Bauteile mit Strom, während die grauen Flachkabel (Interface-Kabel) in der Hauptsache für die Datenströme/ Datenübertragung verantwortlich sind.

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Die weißen Schächte auf der Hauptplatine (Motherboard) sind PSI-Slots (Steckplätze (-Art) für Platinen der weiteren Ausstattung). Der braunfarbige Steckplatz, über den PSI-Slots, ist in der Regel für Grafikkarten vorgesehen. In diesem PC ist eine 32 MB Grafikkarte eingebaut.

Beim Wechsel von Karten, oder Aufstecken von Steckern auf das Motherboard immer vorsichtig sein! An manchen Stellen des Boards muss man den Finger unterhalten, um es zu stützen, damit es beim Auf- oder Einstecken nicht bricht! Ein Boardbruch wäre fatal...

Die Boards sind auf nur wenige Halterungen angebracht und diese, oft nur 5 bis 7 Plastikteile oder Spezialschrauben, stützen das Board an verschiedenen Stellen. Druck an einer ungestützten Stelle verursacht dann Hebelwirkungen, die leicht zum Bruch nahe gestützter Stellen führen.

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Auch ganz wichtig: Niemals Aufkleber vom Bios-Chip abziehen! Darunter ist oftmals ein Glasfensterchen und der Chip ist per Licht löschbar! Ich habe mir das mal genau in der Sommersonne angeschaut - den PC habe ich heute noch auf der Müllhalde, weil diese Erfahrung 2500 DM wert war.

Wer allerdings auf reine Leuchtdioden-Beleuchtung, für 350 Watt Stromverbrauch, im Wohnzimmer steht - O. K.! Mehr wird der PC auch nie wieder "ohne Bios" machen!

Oben zu sehen:

Links unten, senkrecht im Gehäusebereich, halten Schrauben die Schachtverschlüsse wie auch die Steckkarten. Diese Blechschrauben sind schnell überdreht, müssen aber dennoch gut sitzen!

Eine reine Gefühlssache...

Vorsicht gilt bei allen Schrauben am PC, da recht weiche Metalle zur Herstellung verwendet werden!

Hauptsächlich werden 2 Schraubenarten verwendet, die sich auf den ersten Blick oftmals gleichen. Sie unterscheiden sich jedoch in Grob- u. Feingewinde!

Blindfüchse vernuckeln hier mal schnell die Gewinde von Einbaugeräten oder Halterungen.

Na gut, man kann ja sein CD-ROM, oder was auch immer, mit Klebstoff oder Heißkleber ins PC-Gehäuse wieder einkleben - solche Leute soll es schließlich geben... (Hörbert hätte es sicher gemacht) ;-)

Aber wer seinen PC lieb hat passt auf!

Es ist ja auch selten die Hardware (das physische Material) was uns so ärgert, sondern meistens die heimtückische Software (Programme).

Man sagt dem PC "Kopieren" und er sagt "Mach ich, gründe Du schon mal deine Familie inzwischen! Dauert hier etwas!" Und wenn man inzwischen alt und grau ist und den PC schon fast vergessen hat macht es "Ding" und man denkt: "Momentmal, die Mikrowelle klingt aber anders...!" und dann "Ach ja, der PC! Schon fertig oder was? Ja hurra! Fertig!". Und wenn man dann die Original-Daten löscht, weil man glaubt den sichersten Weg gewählt zu haben, dann kommt der AHA-Effekt! Bei der Kontrolle der Ordner sind alle Ordner leer, weil nur die Dateistruktur, also das Ordnersystem, kopiert wurde - Alles futsch!

Klar treten da manche wütend in die "Dreckskiste"!

Aber es waren die Programme, von denen man sich da verarschen ließ!

Es macht also keinen Sinn den PC zu treten, wenn Windoof PX wieder mal Mist gebaut hat!

Damit trifft man immer den falschen, aber auch sich selbst...

Schade, oder auch besser so, dass dann immer gerade die Gurgel des verantwortlichen Programmierers nicht nahe den eigenen Händen ist!

Die Rückseite unseres, nun hier stehenden, Beispiel-PC´s. Oben links, neben dem Lüfter, dessen Propeller wir sehen können, fallen 2 schwarze Elemente ins Auge. Das obere ist die Anschluss-Steckdose für das 230 Volt PC-Netzanschlusskabel.

Unter dem Anschluss ist ein Ein-Aus-Schalter für den Netzanschluss. Er ist waagerecht eingebaut und hat eine 0 für AUS und eine 1 für AN.

Wenn er auf AUS geschaltet ist, läuft der angeschlossene PC nicht! Ist der Schalter auf AN geschaltet, lässt sich der PC mit dem Frontschalter einschalten.

Unter dem Netzteilbereich, fast mittig, sehen wir mehrere Anschlussbuchsen.

Von links nach recht und von oben nach unten:

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- Tastatur (lila)

- Maus (grün)

- 2 USB-Anschlüsse

- COM 1 (grün)

- Serielle Schnittstelle (rosa)

- COM 2 (grün)

- 3 Soundkartenanschlüsse (hier: Sound on board), grün der Ausgang für den Verstärker oder Aktivboxen , blau der Eingang (Überspielkabel) und rosa ist der Mikrofon-Eingang, der ausschließlich für Mikrofone verwendet werden sollte. Der Mikrofoneingang verträgt weniger Strom als der blaue Überspielkabeleingang! Eine "Sound-on-board"-Soundkarte zu "zerballern" wäre eine üble Sache, da es ein Motherboard-Schaden ist!

- Joystick- o. Joypad-Anschluss. Natürlich gibt es weitere Prepherie-Varianten, wie zum Bsp.: Autolenkrad mit Pedale, Steuerhorn für Flugzeug usw..

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Noch weiter unten sind die (meist verschlossenen) Schächte für die Elektronikplatinen, wobei in der Regel jeder Einbau nicht über diese Schächte erfolgt, sondern über den Innenraum des Rechners.

Hier schauen lediglich die erweiterten Anschlussmöglichkeiten heraus und im Innenraum des Rechners hält eine Schraube die jeweilige Platine (Karte) oder das Verschlussblech.

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Hier, wie schon einmal erwähnt, sitzt oben eine Grafik-Karte im Schacht. Video-Anschluss (rund, schwarz) und Monitor-Anschluss (blau) sind hier zu sehen.

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Ganz unten ist der Anschluß für ein DSL-Modem, damit der PC mit dem Internet verbunden werden kann!

Da sitzt die Lan-Karte...

 

Oben: 2 Lan-Karten (Platinen) unterschiedlicher Ausstattung. Sie machen den PC internetfähig!

Beide für Slotform (Steckplatz-Art) PSI geeignet.

Der teureren "Karte" links fehlt allerdings ein Front- u. Einbaublech, welches beim rechten Modell vorhanden, deutlich sichtbar hervorsticht.

Beim schlanken Modell sind links 2 grüne Leutdioden neben der Anschlussbuchse zu sehen. Sie zeigen bei PC-Betrieb die LAN-Tätigkeit durch blinken an.

Anschlüsse und Schalter der Frontseite:

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Oben am CD-ROM von rechts nach links, Kopfhörer-Anschlussbuchse (auch als Überspielanschluss verwendbar), Volumenregler, Eject.

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Fast mittig, das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk, mit Eject auf seiner rechten Seite. Daneben, groß und rund, der Einschalt-Knopf für den Rechnerstart.

Die darunter angebrachten 3 Lämpchen (Leucht-Dioden) zeigen Festplattenaktivität, Power-on und Reset an.

Unter den Lämpchen, klein und rund, befindet sich die Reset-Taste. Sie ist eine Art "Not-Neustart-Taste". Das Reset (Zurücksetzen) löscht den Arbeitsspeicher (Flashing) und lässt den Rechner neu starten.

Im oberen, rechten Bereich der Design-Frontklappe (untere Hälfte des PC´s), neben einigen Aufklebern, sehen wir die Vorbereitung des Herstellers für weitere Ausstattung.

Hier könnten Front-USB- und Front-Sound-Anschüsse in die vorgestanzten Löcher eingebaut werden. Dafür benötigt man das passende Zubehör und bricht die Plastikteile vor dem Einbau einfach aus der Front.

Arbeitsspeicher-Module, von oben, SD-RAM: DDR 2 PC 100 beidseitig bestückt mit 16 x 32 MB (512 MB), DDR 2 PC 100 einseitig bestückt mit 8 x 32 MB (256 MB), DDR 1 PC 166 mit 256 MB Kapazität und einseitiger 8 x 32 MB Bestückung. In unseren Beispielrechner gehört DDR 2 SD-RAM mit 133 MHz.

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Ob DDR 1 oder DDR 2 erkennt man unten an der Anschlussleiste, sie haben 1 oder 2 Lücken in der Platine. Links und rechts haben die Module ebenfalls je eine Platinenlücke mehr. Die Bauweise soll am Falscheinbau hindern!

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PC 100 oder 166 bezeichnen die Megaherzzahlen, mit denen das Modul arbeitet. Allerdings nutzt es nichts ein PC 400 Modul zu verwenden, wenn das Motherboard bei beispielsweise 133 MHz Frontsite-Bus begrenzt ist. Hier nun ein 166 MHz Modul zu verwenden ist schon großzügig genug, denn dieses Modul ist schon unterfordert und kann im schlimmsten Fall labile Motherboard-Bausteine gefährden. Es entwickelt weniger Wärme und lässt den Frontsitebus des Boards, der nun mehr Wärme freisetzt,  freien Lauf. In aller seltensten Fällen kann dies jedoch zum Schaden am Board führen. Am vernünftigsten ist dann eigentlich die vorgesehenen 133er Module einer einzigen Sorte und Firma mit möglichst hoher MB-Kapazität einzusetzen, denn damit läuft der Rechner immer noch am sichersten, schnellsten und besten.

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Verwendet man bei unserem Beispiel Module wie etwa PC 100, so entfaltet der PC seine höchstmögliche Leistung nicht. Der Frontsitebus arbeitet kühler, während das Modul an seinen Grenzen auf Hochleistung schuftet und mehr Wärme abgibt. Das Modul kann somit eine kürzere Lebensdauer haben, aber bremst vor allem den PC!

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Wenn man unterschiedliche Module einsetzen muss, sollten einem folgende Dinge klar sein: Das schwächste Glied in der Kette bestimmt alles! Will ich möglichst viel Arbeitsspeicher und nehme auch PC 100 Module hinzu, so kann der Frontsitebus seine Leistung nicht voll entfalten, der Rechner wird gebremst!

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Reichen meine PC 133 Module nicht aus und ich nehme ein PC 166 Modul hinzu (DDR 2 versteht sich!), so muss ich erst ausprobieren ob es technisch passt. Folgendes könnte passieren:

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1. PC startet nicht korrekt und tut so, als hätte er keinen Arbeitsspeicher!

2. Der PC zeigt weniger Arbeitsspeicher an, als er mit einem Modul gehabt hätte!

3. Der PC läuft einwandfrei, zeigt korrekte Werte beim Start und das Modul muss nicht wieder ausgebaut werden!

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Sinnvoll: Die richtigen Module beschaffen, wenn es geht!

Puhhh, ganz schön staubig da drin!

Hier umzingeln gerade jede Menge Kondensatoren das "Herz" des PC´s - die CPU (Central Processing Unit = Zentral-Prozesser-Einheit).

Die grünen, zylinderförmigen Dingelchen, mit dem Muster auf der Silberglatze, sind die Kondensatoren! Haben sie eine Beule oder sind gar geplatzt, dann ist es kein Wunder wenn der PC nicht mehr läuft! Dies zu reparieren ist fast unmöglich und auch zu teuer.

In dem Fall wäre ein neues Motherboard fällig und in unserem Beispielfall kann man sich dann gleich einen neuen Gebraucht-PC dafür leisten, der noch viel besser ist! Vielleicht sogar vom Sperrmüll...

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Zurück zu der CPU: Mitten im Bild sehen wir einen Lüfter, den CPU-Cooler. Darunter ist eine Art Zylinderkopf mit Kühlrippen und wenn wir die Metallklammer lösen die ihn hält, nachdem wir zunächt den CPU-Cooler-Fan (Kabelstecker am Board, das braune, blockartige Ding nahe der RAM-Module) abgezogen haben, dann lassen sich beide Teile abnehmen und wir sehen die CPU.

In manchen Fällen muss erst der Lüfter abgefummelt werden, damit man an den Zylinder-Halter kommt.

Auf dem obigen Bild ist links vom Zylinder ist ein Metall-Hebel. Wenn wir ihn um 90 ° vom Board wegziehen, gibt der weiße Sockel die Anschlussfüße der CPU frei und wir können sie entnehmen. Vorsicht! Die kleinen "Tausendfüßler" sind sehr empfindlich. Wenn man die CPU nicht tauschen muss, sollte man die Finger davon lassen! Ein verbogenes Füßlein, oder gar abgebrochen und der ganze PC macht nichts mehr oder spinnt. Bisher kenne ich eigentlich nur eines von beiden - der PC ist: TOT! (Klassisches Herzversagen)

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Aber es gibt auch andere Methoden einem PC den "Todesstoß" zu verpassen! Eine board-ungeeignete CPU, die zu hohe Voltzahlen benötigt (CPU´s liegen oft zwischen 1,35 bis 1,75 Volt) oder eine falsche Bios-Einstellung diesbezüglich, kann die lustigen, kleinen Kondensatoren PUFF sagen, oder die CPU verkokeln lassen.

Nach "schneller, höher, weiter" kommt nämlich immer "PIFF, PAFF, PUFF" oder "PENG"!

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Meine Zuckerpuppe schleuderte einmal ihre Jacke beim Anziehen durch den Laden und fegte dabei meine ganze CPU-Sammlung zu Boden und als ich meckerte: "Wieso? Kannst doch wieder gerade biegen... !" Nee, eben nicht!! Die Füße der CPU´s biegt man nur einmal, wenn sie nicht schon gleich abbrechen! Außerdem macht jeder ehemals verbogene Fuß nun, durch das überstreckte Material (Atome weiter auseinander), einen höheren Widerstand und beeinträchtigt somit die Rechenleistung und das thermische Verhalten der Einheit (CPU).

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Ich sag ja: Am besten lässt man die CPU im PC! Sollte ich mir mal merken...

Die allgemeingültige Behauptung, ein PC arbeite mit einem 1 und 0 System ist zunächst und genau betrachtet schlicht FALSCH!

Es wird lediglich der LADEZUSTAND einer 8-er Reihe Kondensatoren abgerufen und der entsprechende Code entsteht durch: Geladen, oder nicht geladen.

Dies lässt sich dann auch mit AN/AUS oder 1/0 interpretieren... .

Der Code bleibt dadurch unverändert erhalten, dass bei der Entladung oder Ladung der einen Seite des Kondensators (Abgabe der Info) die andere Seite das Gegenteil macht (Aufnahme bzw. Erhalt der Info).

Mittlerweile werden sie links liegen gelassen, die "Herzen der Rechner" unserer "Vorfahren-PC´s".

Links liegen nun CPU´s von 400 bis 1666 MHz (1,7 GHz). Alle in unterschiedlicher Form, doch längst nicht alle Sorten. Diese kleine, kühlpaste-versiffte Garnitur soll nur mal zeigen, was einen in etwa unterm Kühler erwartet.

Ihre Mega- u. Gigahertzbezeichnungen sagen uns im Übrigen: Hier wechselt der Strom pro Sekunde so schnell seine Richtung, um Kondensatoren zu laden und zu entladen. Bei 1666 MHz sind das also 1.666.000.000 mal und eben so viele Bits, die möglich sind. Die kleinste Binärcode-Information benötigt ein Byte, dieses besteht aus acht Bits. Somit können 208,25 Millarden Informationen pro Sekunde durch den Prozessor rauschen. Sehr lahm! ;-)

Unsere 230 Volt Stromleitung macht nur schlappe 50 bis 60 Hz/sec, doch die Technik im PC bringt den genutzten Strom "auf Zack" (also richtig in Schwingungen) ...

Bei einigen dieser CPU´s entdecken wir mittig an deren Oberfläche ein Rechteck. Dieser Bereich ist der Zentrale Prozessor (offene Bauart), denn der Rest ist Platine, Mikro-Widerstände und unter der Platine natürlich die Füße (oder Pins, Anschlüsse, wie auch immer... ist einer ab: Alles PUTT!)

Da das ganze Gerät als solches eine Einheit bildet, wird es Zentralprozessor-Einheit genannt (Central-Processing-Unit = CPU)

Deutlich groß, in rosa, sieht man hier oben (links) auf dem Bild den Anschlussblock der "seriellen Schnittstelle".

Alte Drucker und Scanner benötigen noch diesen Anschluss.

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Darunter ist der gelbe Block mit den Audiobuchsen. Die Onboard-Audio-Bausteine sind hier nicht weit entfernt. Von oben kommt ein graues Kabel und ist links "wie am Innengehäuse angeknotet" und führt dann nahe der Grafikkarte zum Motherboard. Dieses Kabel hat Stecker in 2 verschiedenen Größen, der eine ist schwarz und etwas größer und steckt auf dem entsprechenden Audioanschluss des Boards, während der Rest vom 3-adrigen, nun ab dort unummantelten, Kabel mit dem kleineren, weißen Stecker ungenutzt in der Landschaft baumelt.

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Dieses Audio-Kabel kommt vom CD-Gerät und erfüllt die gleiche Aufgabe, wie ein Chinch-Out-Kabel von einer Stereoanlage, welches dort CD-Player mit Verstärker verbindet.

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Sehr Interessant: Links von den PCI-Steckplätzen, in Höhe zwischen dem 3. und 4. Steckplatz die Knopfzelle! Sie versorgt das Bios mit Strom und hält etwa 4 bis 6 Jahre. Fällt sie aus, gibt es ernste Probleme mit dem PC!

Bei bestimmten Konstellationen der Ausstattung des PC kann es sein, das dieser erst startet, wenn Bios (erreichbar beim Start über Delete bzw. Entf(-ernen) -Taste) neu eingestellt wurde.

Bei Neustart dann jedes mal das gleiche Problem! Uhrzeit und Biospasswort sind gelöscht, genau so wie sämtliche Einstellungen des Bios. Bios geht also nach jedem Abschalten des Rechners in GRUNDSTELLUNG!

Die Lösung ist einfach: Neue Knopfzelle einsetzen, dann Bios korrekt einstellen (konfigurieren) und fertig!

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Sollte das Bios-Passwort aktiviert und vergessen worden sein, gleiches Vorgehen! Rechner öffnen, Batterie kurz aus der Fassung lösen und dann wieder einsetzen, danach Bios konfigurieren!

Bei älteren Rechnern (etwa 4 oder 5 Jahre) lohnt sich evt. lieber gleich eine frische Knopfzelle einzubauen.

Rechts sehen wir nun noch einmal auf die Einbauschächte mit den Geräten, die uns ansonsten nur zum Teil von der Vorderfront aus anlächeln.

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- Ganz oben das CD-ROM. Die Steckkabel von links daran: Audiokabel, Interface (IDE), Stromanschluss.

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- Dann kommt 2 mal nichts und danach die kleineren Einbauschächte. Ganz oben darin ist das Diskettenlaufwerk. Seine Anschlüsse von links:

Stromanschluss (kleiner Stecker), Interface für Diskettenlaufwerk (schmaleres Kabel). Den verdrehten Interfaceanschluss ordnet man Laufwerk A zu, den anderen Laufwerk B. Es könnte statt LW B aber auch eine andere Laufwerkform als nur 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk angeschlossen werden, z. Bsp. ein Streamer (Bandlaufwerk, ist ähnlich wie ein Datasettengerät mit Datasette/ Chromdioxyd-Audio-Cassette vom C 64). Lassen wir die Steinzeit ruhen...

- Die beiden schwarzen Bauteile sind die Festplatten (FP). Hier empfiehlt sich stets die gleichen Marken zu verwenden, wenn man auf Nummer sicher gehen will! Manche Formatierungsprogramme, bestimmter Marken, zerstören ihre Konkurrenzmodelle!

Festplatten enthalten eine Art Bios für Steuerdaten und Anmeldedaten, womit sie sich namentlich (spezielle Typenbezeichnung) beim Bios des PC´s anmelden. Werden diese Daten durch fiese Konkurrenten per Formatierungsprogramm (mit Löschvirus) angegriffen, so kann sich die Festplatte weder im Inneren bewegen (lesen), noch an sich selbst erinnern. Sie ist dann ein Fall für den Hersteller, der diese Daten wieder eingeben kann, allerdings so teuer, dass man sich lieber gleich eine neue Festplatte besorgt!

Die Anschlüsse, von links: Interface, Stromanschluss. Meistens sind alle Stecker so geformt, dass sie auch nicht falsch passen. Ansonsten verrät eine kleine 1 an den Platinen, wo das rotgefärbte Kabel des Interfaces hingehört.

Extrem wichtig ist bei der Festplatte ihre Jumperung (Jumper = kleine Steckbrücke, in Plastik zu einen kleinen, steckbaren Block geformt - auf deutsch "Hüpfer" oder "Springer", weil flexibel umsteckbar)!

Auch bei CD-ROM´s ist es ebenso wichtig! Sind beide an IDE 2 angeschlossen, ist ein ROM der "Master" und das andere ROM der "Slave", wie bei den Festplatten. Ansonsten "streikt" wieder mal unser PC!

Wenn die Festplatten falsch gejumpert sind gibt es in jedem Fall Probleme!

Eine Festplatte auf "Master" sollte an IDE 1 (meist eine blaue für IDE 1und eine schwarze Steckbuchse für IDE 2 neben einander auf dem Board) des Motherboards angeschlossen werden

Anschließend folgt die Qual der Wahl: Alles kann sich behindern oder zum Vorteil sein.

Ich schließe Festplatten in der Regel zusammen an IDE 1 an und ROM´s an IDE 2.

Hierbei ist mir ausnahmsweise das Leistungs-für-und-wider latte! Mir geht es um die leichtere Verlegung aller Kabel, anstatt um Nano-Sekunden zu feilschen.

Allerdings ist es richtig, dass man nicht an den Stückzahlen der Interfacekabel geizen sollte. Hat man eine Festplatte und ein ROM, so sollte jedes Gerät seinen eigenen IDE-Anschluss bekommen! Die zu erwartende Leistung ist besser.

Die Länge der Interfacekabel sollte auch nicht übertrieben sein! Je kürzer, je besser - nur passen muss es natürlich ganz locker noch.

Klein und unscheinbar, und technisch unkompliziert mögen diese kleinen, oft bunten Dinger ja wirken, aber ihre Aufgaben sind nicht zu unterschätzen: Jumper...

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Leider ist auch bei ihnen die Vergoldung nicht ohne Kupferzusatz erfolgt (wie bei eigentlich allem im PC) und so können auch sie für Störungen sorgen.

Wirkt die Vergoldung trübe (mal am Metall kratzen und vergleichen ob der Unterrschied des Glanzes groß ist) so könnte sich CuO (Kupferoxyd) gebildet haben.

Dies kann Stromfluss ver-/behindern (also: Reinigen!).

Links sehen wir ein paar Jumper. Es gibt sie in vielen Farben: Grün, rot, blau, weiß... und natürlich schwarz.

Jumper (engl.) = Springer oder Hüpfer.

Es sind versetzbare Steckbrücken, mit denen Stromkreise (Stromverläufe) manuell verändert werden können, indem man sie umsteckt.

Bitte nie wahllos damit experimentieren! Eine falsch gesteckte Brücke kann Schäden am Main-Board oder anderen Geräten hervorrufen, oder auch eventuell selbst ohne Schäden ein Gerät oder gar den kompletten PC lahmlegen!

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Manche Jumper sind beidseitig offen, also oben wie unten, andere sind oben zu, oder haben sogar einen "Zippi", also eine Vorrichtung, die es erleichtert diese kleinen Dinger mit den Fingern vom Anschluss zu ziehen.

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Bei diesem Bauelement ist dort oben, wo die Nut ist. Diese Nut (kleine Rille) soll das entfernen erleichtern. Man muss aber Fingernägel haben, oder ein kleines Werkzeug, um dort hinein greifen zu können.

Ein kleiner Schraubenzieher, oder eine Pinzette sind da oftmals hilfreich.

Rechts sehen wir eine ausgebaute Festplatte ohne Verkabelung von hinten (hochkant gestellt).

Unten links an ihr sehen wir zahlreiche, goldfarbene Drahtstifte. Dies ist der Interface-Anschluss! Keiner dieser Stifte darf verbogen sein oder werden, ansonsten gibt es, wie bei allem, Probleme mit dem Einbaugerät!

In der Mitte der unteren Stiftereihe fehlt einer. Daran lässt sich ebenfalls orientieren, wie das Interface anzuschließen ist. Zudem ist ebenso mittig oben, über der obersten Stiftreihe, eine Lücke für den Interface-Stecker angebracht. Die meisten Stecker haben haben ein passendes Gegenstück angebracht bekommen, so das ein falsches einstecken nicht möglich ist.

Die vier dicken Drahtstifte, auf der rechten Seite, stellen, zusammen mit der äußeren Passform, die Anschlussbuchse für den Netzteil-Stromstecker dar. Die Buchse hat links oben eine Abschrägung, damit auch hier der Stecker nur richtig herum passt.

Zwischen den beiden Anschlüssen sitzt eine weitere, kürzere, doppelte Stiftreihe. Oben 5 und unten 4 Stifte (Pins). Hier können ein oder 2 Jumper sitzen - müssen aber nicht!

Oben auf der Festplatte befindet sich ein Aufkleber, welcher Aufschluss u. a. über die Jumperung gibt! Master (Meister) bedeutet soviel wie aller erste Festplatte. Ob allein (Master, stay alone, oder auch stand alone) oder mit Slave (Sklave) und wie dann im einzelnen zu jumpern ist hängt von den Herstellerangaben ab. Master trägt am besten das Betriebssystem (später, falls noch nicht schon jetzt) und Slave ergänzt lediglich mit mehr Speicherkapazität.

Wozu Cableselect (Netzlaufwerk) nützlich sein soll, hat sich mir bisher nicht erschlossen. Vermutlich freut sich der Fachmann, wenn er da mehr zu berichten weiß als ich. Jedenfalls habe ich es in 20 Jahren nicht gebraucht und meine Rechner liefen! Manchmal findet man auch nur die Abkürzungen: M S C = Master, Slave, Cableselect sind die Bedeutungen! CS Enable bedeutet: Cable Select aktiviert!

Auch im Bios tauchen die Begriffe oft auf & meinen:

Enable = aktiviert / Disable(d) = deaktiviert!

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Ich wiederhole mich wohl, wenn ich darauf hinweise, dass die Elektronik sehr empfindlich ist!

Auf der Unterseite der Festplatten ist wegen der Kühlung oft kein Gehäuseteil oder Schutz. Bei vielen Rechnern muss zunächst der Arbeitsspeicher entnommen werden und evt. ein paar Kabel mehr ausgestöpselt werden, um die Festplatte vorsichtig aus ihrem Schacht schadlos entnehmen zu können.

Eine kleine Beschädigung kann schon genügen (Kratzer auf Platine, Widerstandabriss, IC-Fuß quetschen oder verbiegen, FP-Platinen-Interface verknicken oder lockern...) und die Festplatte spielt verrückt oder sagt gar nichts mehr!

Oben sehen wir die Jumperung der Festplatte. Bei diesem Markenmodell bedeutet es: Master!

Der hier verwendete, oben offene, Jumper zeigt deutlich seine Metallbrücke. Verbinden ist die Aufgabe!

Es ist eine IDE-Festplatte, benannt nach dem Anschluss. Es gibt auch anders angeschlossene, modernere Festplatten, die den Scasi-Anschluss haben. Demnach benannt, sind es Scasi-Festplatten.

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Oft führt dann ein leuchtend, orangefarbendes Kabel mit kleineren Steckern vom Board zur Festplatte.

Der Unterschied: Vom Prinzip keiner! Man kann in dem Fall allerdings seine "Nostalgie-Festplatten-Sammlung" für den "moderneren" PC vergessen.

Nix passt mehr...! (Na ja: Nix alte FP zumindest und der RAM-Speicher könnte auch schon wieder neuer "Cocolores" sein.)

Das ständige "Wettrüsten" der Rechner führt am Ende immer zum "Groschengrab", das "Fass ohne Boden"! Hast Du endlich alles zusammen, dann ist deine Kiste längst veraltet und sperrmüllreif, obwohl der Apperat noch gut 15 Jahre durchgehalten hätte! Ich hol mir den Kram dann da raus aus dem Sperrmüll, weil ich mir den Wahnsinn nicht leisten kann und auch nicht will...

Oben sehen wir die "Tausendfüßler" (CPU´s) noch einmal von unten. Die Drahtstifte sind alle goldhaltig, weshalb sie wertvoll und weich sind. Oxidieren können sie aber trotzdem, da es sich nur um goldhaltige Legierungen, also einem Metallgemisch, handelt! Es gibt etliche, verschiedene Sockel-Arten, wo die unterschiedlichen CPU´s drauf gesockelt, also eingesetzt, werden. Doch selbst wenn eine neuere, schnellere CPU passt, kann das Mainboard durchballern (die Kondensatoren z. Bsp.), oder der PC wie tot sein ( Manchmal fällt nur die Grafikkarte aus. Also: Wer seinen Rechner nötig braucht und keinen guten Ersatz hat - Bitte keine gewagten Experimente!).

Rechts: So ein einfaches Werkzeug-Set genügt schon im Groben, um am PC Arbeiten durchzuführen.

Die schon erwähnten Handschuhe sind jetzt gerade nicht dabei, aber:

- Pinzette (Am besten nicht aus Metall!! Aber stabil...)

- Schraubendreher

- Kreuzschraubendreher

- Kleiner Schraubendreher

- Teppichmesser

- Seitenschneider

Und letztere beiden braucht man nur, wenn man etwas kaputt machen will! Lästige, verkorkste Kabelbinder zum Beispiel...

Aber "flatternde Kabel" können Geräusche verursachen und im schlimmsten Fall Kurzschluss erzeugen oder Elektronik zerstören, durch Elektroschock. Auch in Lüftern machen sich Anschluss-Stecker nicht so gut.

Also die Kabel später wieder schön sauber bündeln und fixieren. Macht doch Sinn! ;-)

Beim Kabelbaumschnüren niemals Metallhaltige Kabelbinder verwenden!

Notfalls lieber Omas gutes altes Paketband aus echtem Hanf verwenden, oder Isolierband, falls keine Plastikkabelbinder zur Hand sind.

Überstehendes Material bitte ggf. entfernen!

Oben:

Ein veraltetes Mausmodell, ohne Scrollrad und unten drunter eine Kugel für die Curser-Bewegung (Mauspfeilbewegung). Die Tastatur verfügt über Curser-Tasten, das sind die 4 Pfeiltasten zwischen Buchstabentasten links und den Zahlenblocktasten ganz rechts auf der Tastatur, wo auch die Entertaste ist. Doch die Maussteuerung ist bei vielen beliebter, denn die Bewegungsfreiheit ist uneingeschränkter.

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Dieses vergilbte Ding ist auch heute noch bei mir im Einsatz und erfüllt durchaus noch seinen Zweck!

Oben:

Dieses Modell ist mittlerweile Standard! Die optische Maus mit Scrollrad. Anstelle die linke Maustaste zu halten und die Maus zu bewegen, braucht man hier nur an dem mittigen Rädchen (weiß) zu drehen, um beispielsweise eine Internetseite rauf oder runter zu bewegen (zu scrollen). Die optische Maus nimmt ihren Untergrund (Mouse-Pad o. ähnl.) per Laserlicht wahr. Ähnlich wie bei einem CD-Spieler, erkennt der Laserstrahl durch Abtastung des Untergrundes feinste Strukturen und wandelt sie in Koordinatensignale um, die an den PC weitergeleitet werden und die Curserbewegung (Mauspfeilbewegung) auf dem Monitor bestimmen.

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Bei dem älteren Kugelmodell bewegt die drehende Kugel 2 Räder, auf dessen Achsen im Inneren der Maus je ein Speichenrad zwischen optischen Bausteinen sitzt, wobei mittels Licht und LDR (lichtempfindlicher Widerstand) hell und dunkel wahr genommen wird. Radspeiche vor dem Lämpchen = dunkel und Stromstop beim LDR! Lämpchen beleuchtet den LDR zwischen 2 Speichen hindurch = Stromfluss! Somit werden mit 2 dieser Einrichtungen , die um 90° versetzt arbeiten, X- u. Y-Achse-Signale beschrieben. Diese geben die Koordinaten für die Curserbewegung (Mauspfeilbewegung) an, bzw. bestimmen sie.

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Von Zeit zu Zeit muss man die Kugel, die Räder und Radachsen reinigen und die Achsen minimal fetten! Ansonsten kann die Maus störrisch und lästig werden!

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Die Lochscheibe lässt sich nach einer kleinen Linksdrehung samt Kugel leicht entnehmen. Das Mausgehäuse ist oft nicht ganz so einfach zu öffnen. Häufig sind die Schrauben unter den Gleit-Pads versteckt und die Pads müssen später mit gutem, plastikfreundlichen Kleber wieder angeklebt werden!

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Ich hab gut schnacken, stimmts? Die Pads fehlen nämlich schon lange an meinem alten Mäuschen, deshalb kratzt sie auch so schön über den Tisch! ;-)

Rechts:

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2 optische Mäuse.

Die linke Maus ist in Normalgröße, die rechte ist eine Mini-Maus, die gerne bei Kindern und Laptop-Usern verwendet wird. Selbst die kleine Maus ist mit allem Ausgestattet. Ein Scrollrad hat sie ebenso...

Neben Tastatur und Maus zählen auch sie zu den Eingabegeräten des Computers (Bild rechts):

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Der Joystick (rechts) und das Joypad (links). Manchmal günstig und manchmal ein kleines Vermögen, was man für sie ausgeben kann. Die Entscheidung zwischen ihnen fällt nicht schwer, denn je nach den jeweiligen Spielen hat man besser gleich beides!

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Diese beiden waren "Schnäppchen" für zusammen unter 10 Euro. Der Joystick hatte jedoch einen kleinen Chassis-Schaden, der schnell behoben werden konnte. Es war eine der seitlichen Schalter-Halteplatten durch schlechtes Verschweißen abgelöst und wurde kurzerhand einfach mit geeignetem Kleber in die vorgesehene Passform eingeklebt.

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Bei Joysticks werden Schrauben gerne unter den Saugnäpfen versteckt und nicht selten gibt es eine weitere unter einem Aufkleber! Näpfe abzerren und Loch unterm Aufkleber ertasten und falls eine Mulde vorhanden ist (da ist das Schraubenloch!) durchpieken. Hier war es aber einfacher...

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Unten, eine Zubehörauswahl.

Rechts unten auf dem Bild sind billige Lautsprecher mit USB-Anschluss zu sehen (5.- €), die für bestimmte Handys genau so nutzbar sind, wie für jeden PC.

Ein zusätzlicher 3,5 mm Klinkenstecker erlaubt den Anschluss am Soundkartenausgang, ebenso wie am CD-Player-Kopfhörer-Ausgang. Batterien, Akkus oder der USB-Anschluss sorgen für den Verstärkerstrom bei diesem Gerät, welches mir Desktoplautsprecher supergünstig ersetzt. Ansonsten schließe ich lieber gleich meinen 120 Watt-Verstärker an.

Verwendet man Lautsprecher unter 0,3 Watt pro  Kanal Verbrauch, so benötigt man überhaupt keine zusätzliche Verstärkung und Extra-Strom.

Der Soundkartenstrom reicht für den Betrieb völlig aus!

Der Sound hat dann allerdings Walkman-Qualität.

Die Tastatur auf dem Foto ist ziemlich 0815. Standard!

Diese beiden Eingabegeräte (oben) sind "Plug & Play"-(USB-) Geräte (Einstecken & spielen), d. h.:

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Sie installieren sich selbst, ohne zusätzliche Software!

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Dies tun heutzutage viele Gerätschaften, wie auch die gerade beschriebenen Mäuse.

Ganz selten muss mal eine Tastatur mit Install-Software (Installierungs-Programm) an den PC angeschlossen werden.

Tastaturen sind mittlerweile nahezu alle "Plug & Play" (Ausnahmen können aber immer noch spezielle Internet- und High-Tech-Special-Feature-Tastaturen mit Sonderausstattungen sein) und können auch nach der Installierung des Betriebssystems noch problemlos ausgetauscht werden.

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Manch einer kennt es wohl auch schon gar nicht mehr anders, aber vor XP und neueren Betriebssystemen konnte ein solcher Tastaturtausch schon zu einem kleinen Problem werden.

Soundkarten sind sehr empfindlich in ihrer Eingangsspannung.

Der Mikrofoneingang ist der empfindlichste, denn stöpselt man in ihn den Stecker von der Stereoanlage ein, so kann er sofort zerstört sein!

Das 3,5 mm Klinken-Überspielkabel der Stereoanlage (oder ähnliches Gerät) liefert bei vollem Volumen 10 mal mehr Strom als nötig!

Während die Stereoanlage ca. 2 - 2,5 Volt über das Kabel liefern kann (z. Bsp. über Chinch oder Kopfhöreranschluss), verträgt der Mikro-Eingang lediglich etwa 0,2 Volt bei voller Belastung.

Auch eine Herabregelung der Mikrofon-Eingangsintensität, über das betriebssysteminterne Mischpult, führt spätestens auf Dauer zum *!

Diese Verbindungen funktionieren zwar, sofern alle Regler richtig eingestellt sind und man die Kopfhörerausgangsbuchse eines Verstärkers nutzt, dessen Volumenregler man unter 100%-iger Kontrolle hat - es birgt aber stets Risiken!

Viren, Würmer, Datenklau...

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Wer mit dem Internet zu tun hat, hat grundsätzlich diese Probleme!

Leider gibt es keinen tatsächlich sicheren Schutz dagegen, denn sämtliche Antiviren-Programme können geknackt (gehackt) und umgangen werden!

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Wer dennoch glaubt, er sei bestens geschützt... - na, der glaubt es eben. Immerhin beruhigt einen ja ein solcher Glaube.

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Wenn ein PC einwandfrei und virenfrei zu laufen scheint, so ist es nur der Perfektion des Hackers und seiner Spyware zu verdanken. Also wurden Sie durch Ihre Software vor Stümpern geschützt!

Und wir alle sind letztlich Stümper, denn es ist reine Logik auf die nicht nur das PC-System beruht, sondern die auch daher besagt: EINEN PC KANN MAN NICHT SCHÜTZEN!

Es ist ein Eingabe-/Ausgabegerät! Und wenn einer weiß was er eingeben muss, dann weiß er auch was dieses Gerät am Ende ausspuckt! Und noch besser und schneller können dies eigens dafür programmierte Computer mit hohen Rechenleistungen... .

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Das sogenannte Hacken wird auch schon lange nicht mehr per Hand durchgeführt, sondern von Computern, welche dafür automatisiert wurden. Sie hacken Programme milliardenfach schneller, als ein Mensch dies je könnte!

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Am sichersten ist, Sie haben nichts Relevantes auf Ihrem Rechner! Dennoch gibt es immer ein paar relevante Daten, die Ihnen schon bei Erstellung Ihres Betriebssystems abverlangt werden und dem kriminellen Missbrauch dienen können.

Selbst wenn Ihr PC noch so gut eingestellt ist, so sammelt er trotz allem Daten, welche für verschiedene andere Menschen interessant und informativ sind.

Auch die Internetserver, die von Ihrem PC angesprochen wurden, sammeln ebenfalls Daten.

Diese Server kennen Ihren gesamten PC-Aufbau und wer Sie sind. Und sie wissen auch, wann Sie sich einen neuen Brenner (RAM-Laufwerk) oder irgend eine andere Aufrüstung Ihres PC´s geleistet und eingebaut haben. Sie wissen wen Sie kennen, mit wem Sie wann telefonieren, wen Sie treffen, oder ob Sie gerade am PC sitzen und welche Tippgeschwindigkeit sie zu Stande bringen. Ihre Rechtschreibkentnisse, Ausdrucksformen, was Sie mögen oder hassen, was sie kaufen oder verkaufen... kurz: (Fast) Alles! Diese Server wissen (oft) mehr als Sie, denn erinnern Sie sich noch an den 18.02.2007, um 0 Uhr 24 Minuten und 43 Sekunden? Nein? Der Server weiß es genau, wer auf diesem Planeten, um diese Uhrzeit eine SMS per Handy verschickte, oder per PC eine E-Mail... .

Und wenn Sie an diesem Tage Blähungen hatten und dies Ihrer Freundin über irgend ein Kommunikationsgerät mitgeteilt haben, dann würde mich nicht wundern, wenn Sie am 19.02.2007 Werbung von Ihrer Apotheke im Briefkasten hatten. Und wenn Sie sich an den Tag nicht mehr erinnern... - der Prospektversand wird von Computern gesteuert und kontrolliert, ebenso das Finanzamt: Knacken und fragen Sie den Server...

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihre Regierung oder Ihren Datenschutzbeauftragten!

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Zum Abschluss möchte ich noch auf eine interessante Virengefahr hinweisen, die neulich im Freundeskreis, aber auch in einem meiner Rechner auftrat.

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Es ist eigentlich schon ein alter Hut, dass Viren auch über das Internet das BIOS des PC´s befallen können, jedoch neu ist:

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ZIP-Dateien (extrem komprimierte Verpackungs-/Entpackungsdateien) werden in den BIOS-Chip des PC´s geschleust und gespeichert. Diese ZIP-Dateien lassen das Sicherheitscenter von Windows XP verschwinden und greifen auch noch mehrere andere sicherheitsrelevante Dateien an, um sie zu löschen! Bei jeder Neu-Installation des Betriebssystems entpacken sich diese Dateien während der Installation des Betriebssystems und beschädigen es erneut in gleicher Weise.

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Auch die FIREWALL (nicht DER sondern DIE! Wurde falsch übersetzt: wall heißt nicht Wall, sondern (hier) Mauer! Also DIE FEUERMAUER!) des Systems wird einfach gelöscht!

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Wer also brav die Finger von der Systemsteuerung des Betriebssystems lässt ("empfohlen"), könnte dabei locker übersehen, das er im Internet sozusagen "nackt im Wind hängt"!

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Jeder stümperhafte Hacker kann nun den befallenen PC "kapern" und sogar fernsteuern. Zudem kann er während Sie schreiben mitlesen! Ihr gesamter Desktop, samt Ihrer Mausbewegungen hat der Hacker bei sich auf dem Monitor - wann immer er will!

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Bisher durfte ich feststellen, dass nicht nur Windows XP (Servicepack 1-3) betroffen sind, sondern auch Linux-Betriebssysteme wie u. a. UBUNTU.

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Der Eingriff der ZIP-Dateien findet bei 97% Systemladung statt und bremst die restliche Installation enorm aus, wobei die ZIP-Dateien an den installierten Sprachen irgend etwas manipulieren.

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Lösungen, diesen "Dreck" wieder los zu werden:

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BIOS erneuern! Notfalls, bei Unlöschbarkeit der ZIP-Dateien, den BIOS-Chip tauschen. Eine weitere Möglichkeit: Microsoft - Schadsoftware entfernen per Internet! Dies half mir ZIP-Dateien aus dem SIS-Chip (der war es höchstwahrscheinlich) eines Motherboards zu entfernen.

Notfalls lieber CIA und NSA im Rechner, als irgendwelche Chinesen, Firmen oder PC-Freaks!

Mittlerweile gibt es unzählige Firmen, die nicht nur mit Ihren Daten handeln, sondern auch andere, die darauf spezialisiert sind Ihre Popup-Blocker zu knacken und widerum anderen Firmen Links (Zugangs-Kontaktdaten) für Ihren Rechner zu verkaufen (samt Ihre Kaufinteressen-Daten), damit die Link-Käufer Ihre Blocker umgehen können um Ihnen geziehlt Werbung anzudrehen (Stalking!).

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Eine andere Möglichkeit Ruhe vor alle dem zu haben:

 

Rechner für immer vom Netz (Internet) nehmen! Keine Daten darauf geben, die Sie nicht selbst erstellt haben (auch keine gekauften Musik-CD´s, Spiele usw.) und wenn auch das nicht mehr hilft...

PC, Handy, Fernseher, Waschmaschine, Auto, Internetradio und auch allen anderen Krempel mit Chip und Funkwelle WEGSCHMEISSEN! Ja, auch unseren geliebten Furby, selbst wenn unser Kleinkind daraufhin weint, da gibt es dann eben wieder den selbstgenähten Teddy...

Und achten Sie auf die Knöpfe! Nähen Sie die Augen lieber mit Stopfgarn auf, denn heutzutage kann man sich nicht mehr sicher sein! Oder...? Huch...

Die bringen es fertig und basteln uns den E/A-Chip sogar noch in die Wollfäden!

Und wer Nudist ist nimmt ihn über die Nahrung auf, als Nanopartikel - nenee, kein Witz!

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Als WINDOWS XP-Nutzer (User) sollten Sie auch mal in der Systemsteuerung nach Ihrem Sicherheitscenter sehen. Und achten Sie darauf, das es sich um das ORIGINAL handelt, denn es könnte auch plötzlich ein anderes sein, oder es ist schlicht futsch!

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Weitere "Spielchen" werden gerne mit der FIREWALL gemacht (sofern sie überhaupt noch existiert), indem diese ständig ab-/ bzw. ausgeschaltet wird.

Sie fahren den Rechner mit Internetanschluss (natürlich eingeschaltet, weil wir sind ja faul und doof) hoch und schon während des Hochfahrens hat ein, zuvor bei Ihnen installiertes Programm, die Firewall abgeschaltet. Ohne es zu ahnen und noch bevor Sie den Rechner nutzen können hängen Sie ahnungslos nackt im Winde der Datenströme.

Zuppen Sie doch VOR dem Einschalten mal das Internetkabel ab und fahren erst den Rechner hoch. Schauen Sie in die Systemsteuerung unter Sicherheitscenter nach und rufen dort die Firewall auf. Schauen Sie auf "Allgemein", ob die Firewall "AN" ist.

Wenn nicht, dann haben Sie möglicherweise ein Problem. Schalten Sie sie an und starten Sie den PC erneut. Wiederholen Sie den Kontrollvorgang: Ist die Firewall noch immer an, oder schon wieder abgeschaltet?

Wenn Sie schon wieder aus ist: Übel! Nun schalten Sie sie ein, verlassen das Karteikärtchen mit OK und gehen wieder auf die Firewall zurück. Immer noch an? Immerhin! Und wenn nicht: Verdammt übel! Ich bin mehr mit Betriebssysteme erneuern und Virenwurmantispionagekampf beschäftigt, als mit der Arbeit, die ich hier eigentlich vor hatte. Das macht mich rasend!

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Es wird Zeit, dass der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung gefeuert wird, und er sein gesamtes Gehalt der Vergangenheit an die Staatskasse, wegen nicht geleisteter Arbeit, zurückbezahlt...

Jeder Politiker, der zu verantworten hat, dass in Regierungsangelegenheiten Computer verwendet wurden, gehört wegen grober Fahrlässigkeit und damit verbundenem Hochverrats vor Gericht.

Wer das Leben der Menschen billigend aufs Spiel setzt und zu verantworten hat, dass Computer sicherheitsrelevante Einrichtungen steuern (Kernkraftwerke, Bahn, Autos usw.) ebenso!

Armer Bill Gates: Das war erdumrundender Hochverrat mit Vorsatz, da diese logische Erfindung sein Wissen voraussetzte! Top-Spion, Top-Abzocker... aber alle anderen Genossen natürlich auch!

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